Sabine Ponath

„Ich ließ mir meine Bildung nie durch die Schule beeinträchtigen.“ Mark Twain

Kartoffelklauben fürs Kinderheim 31. August 2008

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Am vergangenen Samstag “ackerten” Anna Stephl und ich, zusammen mit Richard Erl-Danhof vom KV Chiemsee Ost, auf einem Bio-Kartoffelfeld von Gisela Sengl und Hans Dandl (auf einem der Bilder zu sehen) für einen guten Zweck: 150 kg Kartoffeln aus dieser Ernte gehen ans St. Josefs Kinderheim in Traunstein. Bilder von der Übergabe folgen noch…. Hat großen Spaß gemacht!

 

Ökomodell Achental – Ein Erfolgsmodell 29. August 2008

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Am heutigen Freitag besuchte ich, zusammen mit unserem Spitzenkandidaten Sepp Daxenberger, verschiedene Einrichtungen des Ökomodell Achental: Den Biomassehof Achental und das Sporthotel Achental in Grassau.

Im Biomassehof wurde uns von Herr Wimmer, dem Geschäftsführer des Ökomodell Achental, ausführlich erklärt, wie es zum Bau kam, wie der derzeitige Stand ist, was noch geplant ist und dass sich der Hof aus verschiedenen Gründen lohnt: Der Biomassehof ist ein zentrales Projekt für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region. Studien für die Modellregion Achental zeigen große und ungenutzte Potentiale für Energieholz auf – die Verwendung für den regionalen Bedarf, bringt zahlreiche Vorteile und Zukunftschancen für die Region. Davon abgesehen sind Holzbrennstoffe CO2 neutral.

v.l.n.r.: Wolfgang Wimmer, Sabine Ponath, Sepp Daxenberger

Bis ca. 2010 soll außerdem noch ein Fernwärmenetz aufgebaut werden. Die Nutzung von Fernwärme bringe etwa 1/3 Kosteneinsparung gegenüber Gas und Öl, so Wolfgang Wimmer. Mit einer Amortisation wird nach ca. 10 Jahren gerechnet.

Im Sporthotel Achental wurde dann über die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Tourismus im Alpenvorland gesprochen. Angesichts der hohen Besteuerung der Übernachtungen hätten viele Betriebe einen harten Konkurrenzkampf gegenüber österreichischen Einrichtung. Als wichtiger Punkt wurde außerdem hervorgehoben, dass wieder eine zentrale Stelle geschaffen werden müsse, die für die Vernetzung, Lobbyarbeit und Koordination des bayerischen Tourismus zuständig ist. So etwas fehlt derzeit.

Herr Gerhard Braun von der Direktion des Sporthotels erläuterte uns außerdem, dass das Hotel derzeit plane, sich ebenfalls am Fernwärmenetz anzuschließen. Außerdem sei derzeit ein Golfplatz im Bau, der zur Renaturisierung und zur Schaffung zahlreicher Biotope beitragen wird. Ein enorm überwiegender Teil der Fläche, soll außschließlich diesen Zwecken gewidmet werden. Trotzdem sei das Hotel ein Erfolgsmodell und eines der größten Einrichtung in der gesamten Region.

v.l.n.r.: Sepp Daxenberger, Sabine Ponath, Gerhard Braun

Das Ökomodell Achental verbindet Aspekte der Landwirtschaft und regionalen Vermarktung mit zahlreichen Naturschutzgebieten und einem stabilen Tourismuskonzept. Zwischen der Natur und der wirtschaftlichen Nutzung herrscht ein Geben und Nehmen: Schütze das, was dich erhält.

 

Hinweis: Demonstration bez. NPD in Traunstein 30.8. 27. August 2008

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Am 30. August veranstaltet die NPD eine Saalveranstaltung mit dem Redner Udo Pastörs, Landtag Mecklenburg-Vorpommern in Traunstein.
Aus diesem Anlass am 30.08.08 eine Demonstration in Traunstein organisiert. Die Auftaktkundgebung beginnt um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Traunstein. Die Endkundgebung wird  gegen 13.30 am Stadplatz stattfinden.

Diese Demonstration bietet die Möglichkeit FRIEDLICH Flagge zu zeigen, für ein soziales Miteinander – gegen menschenverachtende Ideologien.

Kurzer Infoblock zum Thema Rechtsextremismus:
Rechtsextremes Gedankengut zeichnet sich durch die Ablehnung des demokratischen Verfassungsstaates und des an Menschenrechten orientierten Gleichheitsprinzips aus. Gewalt wird als Handlungsform akzeptiert, als Legitimation hierfür werden menschenfeindliche Einstellungen, rechtsextreme Orientierungen und Gewaltakzeptanz und -bereitschaft zugrunde gelegt. Rechtsextremismus begründet sich auf Ideologien der „Unwertigkeit“ (vgl. Heitmeyer), wie beispielsweise Rassismus (Abwertung anderer aufgrund der Bewertung biologischer Unterschiede), Antisemitismus (Abwertung von Menschen jüdischer Herkunft oder Religion), Ethnozentrismus (Eigene Aufwertung durch Reklamation kultureller oder ökonomischer Leistung), Fremdenfeindlichkeit (Abwehr von Konkurrenz um Positionen, Plätze, ect. aufgrund anderer ethnischer Herkunft), Heterophobie (Angst vor und Abwertung von „Norm“-Abweichungen) oder Etabliertenvorrechten (Reklamierung von raum-zeitlicher Vorrangstellung gegenüber „Neuen“).
Beachtenswert ist, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene männlichen Geschlechts Verdächtige rechtsextremer Straftaten sind. Fremdenfeindlich motivierte Straftäter sind häufig schon in der Kindheit als massiv gewalttätig auffällig. Aber auch daneben gibt es auffallende Häufigkeiten rechtsextremer Täter, was ihren Familienhintergund anbelangt. Es lässt sich feststellen, dass rechtsextreme Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Familie im Durchschnitt weniger liebevoll behandelt wurden, mehr Zurückweisung erfuhren und dass die Eltern wenig oder kein Interesse an ihren Kindern zeigten.

(Wer mehr Informationen zum Thema Rechtsextremismus und Jugendliche haben möchte, kann sich gerne meinen kurzen Infoaufsatz dazu herunterladen: jugendl-und-rechtsex)

 

Künast zu Gast am Chiemsee 27. August 2008

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Grüne Fraktionsvorsitzende zu Gast im Chiemgau

„Gesunde und gentechnikfreie Nahrung – was können wir selbst dafür tun?“ – Dieses Thema besprach letzte Woche Ex-Verbraucherschutzministerin Renate Künast mit Sabine Ponath und Anna Stephl, den beiden Kandidatinnen von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN für die Landtags- und Bezirkstagswahlen am 28 September. Die Rosenheimer Grünen hatten zusammen mit der Landtagsabgeordneten Barbara Rütting einen Chiemsee-Dampfer gechartert und fuhren mit Renate Künast und vielen Gästen auf die Herreninsel, um dort die Ausstellung „60 Jahre Verfassungskonvent“ zu besuchen. Nach der Besichtigung traf man sich auf dem Schiff zu einem leckeren und vegetarischen Bio- Büffet. Frau Künast gab eine Fülle von Informationen preis, u.a. warum die Agro-Gentechnik abzulehnen sei: „das Saatgut ist patentiert und nicht vermehrungsfähig. Gegen Schädlinge kann nur ein einziges Mittel eingesetzt werden, und das kommt vom selben Hersteller“. Der Bauer begibt sich somit in eine zwingende Abhängigkeit vom Saatgutkonzern. Weiters wurde zu dem nach Ansicht vieler Bürger völlig überdimensionierten 6 plus 2-spurigen Ausbauplan der Autobahn von Rosenheim bis zur Staatsgrenze bei Freilassing diskutiert. Und im Verlauf des Abends gab es dann auch noch zahlreiche Wortmeldungen zur Bildungspolitik, zum Klimaschutz und zum Tierschutz.

von links n. r.: Barbara Rütting, Sabine Ponath, Renate Künast und Anna Stephl

 

Nachhaltiger Tourismus! So schauts aus… 25. August 2008

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Hier ein Aufruf an alle Interessierten! Am kommenden Freitag, den 29.08.2008 besichtigen der Grüne Spitzenkandidat Sepp Daxenberger und ich zwei Einrichtungen des Ökomodell Achental:

Beginn: 10:00 Uhr, Treffpunkt : Biomassehof Achental GmbH & Co. KG, Eichelreuth 20, 83224 Grassau
danach Besichtigung des Sporthotels Achental in Grassau; beides sollte maximal eine dreiviertel Stunde dauern.
Ausklang der Veranstaltung um etwa 12:00 Uhr bei einem Mittagessen im Traditionsgasthof „D´ Feldwies“ in Übersee.
Mit dabei sein wird auch der Geschäftsführer des Ökomodells, Herr Wolfgang Wimmer.

 

Interview RFO 18. August 2008

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Mein schöner Urlaub ist vorbei, jetzt kann ich mit voller Energie in der Wahlkampf starten. Auftakt war heute ein Interview mit dem Regionalfernsehen Oberbayern – zugegebenermaßen mein erstes Fernsehinterview.

Das Interview wird auf dem Livestream auf www.rfo.de zu folgenden Zeiten gesendet:

Dienstag, 19.8.: ab 18:30 Uhr immer stündlich (Kurzversion des Interviews)

Samstag 23.8.: zwischen 20 und 21 Uhr

Sonntag 24.8.: zwischen 19 und 20 Uhr und zwischen 22 und 23 Uhr (Samstag und Sonntag wird die lange Version zu sehen sein)

 

Abenteuer rund um Winklmoos: Ferienprogramm der Siegsdorfer Grünen 5. August 2008

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Am 5. August trotzten Kinder und Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Siegsdorf dem grauen Wetter und machten sich Richtung Winklmoos auf. Auf dem Programm stand der Besuch der Muckklause, eine aufregende Bachwanderung und schließlich ein gemütlicher Hüttennachmittag. Ich selbst war als Helferin dabei und hab den Tag ziemlich genossen – hat Spaß gemacht!
Zunächst startete die Gruppe mit Kennenlernspielen, die die Gedächtnisse auf eine knifflige Probe stellten. Schon bald aber kannte jeder die gegenseitigen Namen, ohne lange überlegen zu müssen. Dies wurde sogleich mit Brezen und Semmeln an der Muckklause gefeiert, bis auch der Regen nachließ und die 19-köpfige Gruppe sich auf eine abenteuerliche Bachwanderung begab. Die mitunter nassen Füße gelangten gegenüber fossilen Steinfunden und kleinen Tierchen, die durch Lupengläser betrachtet wurden, absolut in den Hintergrund.
Auf dem Weg zur Hütte, auf der der Tag gemütlich ausklingen sollte, waren die Kinder gefordert, die heimische Flora zu erforschen. Fragen, wie zum Beispiel „Wie sehen die Blätter einer Eberesche aus?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen Fichte und Tanne?“ wurden auf eigene Faust und mit Beratung der „Großen“ geklärt.
Auf der Hütte schließlich wurden die kleinen Bäuche mit Spaghetti und Kuchen gefüllt, bis der letzte Hunger gestillt war. Zum Dank für das brave Aufessen zeigte sich dann sogar noch die Sonne von ihrer freundlichen Seite, so dass die Kinder die abschließende Schnitzeljagd auf dem Rückweg zum Parkplatz in der warmen Sommerluft bewältigen konnten.

Weitere Bilder folgen…

 

Frauen und Rechtsextremismus 4. August 2008

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Welche Rolle spielen Frauen in nationalsozialistischen Verbänden heute wirklich? Wo stehen sie in der Gesellschaft?

„Brigitte“ hat diese Frage untersucht und sieht rechtsextreme Frauen als „Gefahr in unserer Mitte“. Der Artikel dazu ist sehr lesenswert, außerdem besteht die Möglichkeit, sich im Diskussionsforum zum Thema zu äußern. Vor allem die Tatsache, dass viele Frauen mit nationalsozialistischem Gedankengut Funktionen in Schulen, Jugendclubs u.ä. übernehmen, sollte kritisch beäugt werden.

http://www.brigitte.de/frau/gesellschaft/rechtsextremismus/index.html

 

Bilder vom Hoffest bei Sepp Daxenberger 3. August 2008

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Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Sommers – und das wurde entsprechend gefeiert. Einmal am Freitag, beim Sommerfest des Kreisverbandes und auch gestern, beim Hoffest von Sepp Daxenberger. Dabei lernte ich auch Cem Özdemir kennen, Mitglied des Europäischen Parlaments.

kv und cem

Mitglieder des Kreisverbands Traunstein und Cem Özdemir

Von links: Anna Stephl, ich, Martina Neubauer, Sepp Daxenberger, Claudia Stamm, Cem Özdemir

Gleichzeitig gab es auch für mich persönlich etwas zu feiern – am vergangenen Mittwoch habe ich meine letzte Abschlussprüfung erfolgreich hinter mich gebracht und darf mich nun offiziell mit dem Abschluss „Magister“ in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Soziologie betiteln… Jetzt kann ich meine ganze Energie und meinen Elan in die kommenden Wochen stecken :-)

Ein durchweg erfreuliches Wochenende also!

- Photos von Mustafa Can Tütüncü (München, Schwanthalerstrasse 41, Hürriyet Gazetesi Bürosu) –