Am vergangenen Samstag “ackerten” Anna Stephl und ich, zusammen mit Richard Erl-Danhof vom KV Chiemsee Ost, auf einem Bio-Kartoffelfeld von Gisela Sengl und Hans Dandl (auf einem der Bilder zu sehen) für einen guten Zweck: 150 kg Kartoffeln aus dieser Ernte gehen ans St. Josefs Kinderheim in Traunstein. Bilder von der Übergabe folgen noch…. Hat großen Spaß gemacht!
Ökomodell Achental – Ein Erfolgsmodell 29. August 2008
Am heutigen Freitag besuchte ich, zusammen mit unserem Spitzenkandidaten Sepp Daxenberger, verschiedene Einrichtungen des Ökomodell Achental: Den Biomassehof Achental und das Sporthotel Achental in Grassau.
Im Biomassehof wurde uns von Herr Wimmer, dem Geschäftsführer des Ökomodell Achental, ausführlich erklärt, wie es zum Bau kam, wie der derzeitige Stand ist, was noch geplant ist und dass sich der Hof aus verschiedenen Gründen lohnt: Der Biomassehof ist ein zentrales Projekt für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region. Studien für die Modellregion Achental zeigen große und ungenutzte Potentiale für Energieholz auf – die Verwendung für den regionalen Bedarf, bringt zahlreiche Vorteile und Zukunftschancen für die Region. Davon abgesehen sind Holzbrennstoffe CO2 neutral.
v.l.n.r.: Wolfgang Wimmer, Sabine Ponath, Sepp Daxenberger
Bis ca. 2010 soll außerdem noch ein Fernwärmenetz aufgebaut werden. Die Nutzung von Fernwärme bringe etwa 1/3 Kosteneinsparung gegenüber Gas und Öl, so Wolfgang Wimmer. Mit einer Amortisation wird nach ca. 10 Jahren gerechnet.
Im Sporthotel Achental wurde dann über die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Tourismus im Alpenvorland gesprochen. Angesichts der hohen Besteuerung der Übernachtungen hätten viele Betriebe einen harten Konkurrenzkampf gegenüber österreichischen Einrichtung. Als wichtiger Punkt wurde außerdem hervorgehoben, dass wieder eine zentrale Stelle geschaffen werden müsse, die für die Vernetzung, Lobbyarbeit und Koordination des bayerischen Tourismus zuständig ist. So etwas fehlt derzeit.
Herr Gerhard Braun von der Direktion des Sporthotels erläuterte uns außerdem, dass das Hotel derzeit plane, sich ebenfalls am Fernwärmenetz anzuschließen. Außerdem sei derzeit ein Golfplatz im Bau, der zur Renaturisierung und zur Schaffung zahlreicher Biotope beitragen wird. Ein enorm überwiegender Teil der Fläche, soll außschließlich diesen Zwecken gewidmet werden. Trotzdem sei das Hotel ein Erfolgsmodell und eines der größten Einrichtung in der gesamten Region.
v.l.n.r.: Sepp Daxenberger, Sabine Ponath, Gerhard Braun
Das Ökomodell Achental verbindet Aspekte der Landwirtschaft und regionalen Vermarktung mit zahlreichen Naturschutzgebieten und einem stabilen Tourismuskonzept. Zwischen der Natur und der wirtschaftlichen Nutzung herrscht ein Geben und Nehmen: Schütze das, was dich erhält.
Hinweis: Demonstration bez. NPD in Traunstein 30.8. 27. August 2008
Am 30. August veranstaltet die NPD eine Saalveranstaltung mit dem Redner Udo Pastörs, Landtag Mecklenburg-Vorpommern in Traunstein.
Aus diesem Anlass am 30.08.08 eine Demonstration in Traunstein organisiert. Die Auftaktkundgebung beginnt um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Traunstein. Die Endkundgebung wird gegen 13.30 am Stadplatz stattfinden.
Diese Demonstration bietet die Möglichkeit FRIEDLICH Flagge zu zeigen, für ein soziales Miteinander – gegen menschenverachtende Ideologien.
Kurzer Infoblock zum Thema Rechtsextremismus:
Rechtsextremes Gedankengut zeichnet sich durch die Ablehnung des demokratischen Verfassungsstaates und des an Menschenrechten orientierten Gleichheitsprinzips aus. Gewalt wird als Handlungsform akzeptiert, als Legitimation hierfür werden menschenfeindliche Einstellungen, rechtsextreme Orientierungen und Gewaltakzeptanz und -bereitschaft zugrunde gelegt. Rechtsextremismus begründet sich auf Ideologien der „Unwertigkeit“ (vgl. Heitmeyer), wie beispielsweise Rassismus (Abwertung anderer aufgrund der Bewertung biologischer Unterschiede), Antisemitismus (Abwertung von Menschen jüdischer Herkunft oder Religion), Ethnozentrismus (Eigene Aufwertung durch Reklamation kultureller oder ökonomischer Leistung), Fremdenfeindlichkeit (Abwehr von Konkurrenz um Positionen, Plätze, ect. aufgrund anderer ethnischer Herkunft), Heterophobie (Angst vor und Abwertung von „Norm“-Abweichungen) oder Etabliertenvorrechten (Reklamierung von raum-zeitlicher Vorrangstellung gegenüber „Neuen“).
Beachtenswert ist, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene männlichen Geschlechts Verdächtige rechtsextremer Straftaten sind. Fremdenfeindlich motivierte Straftäter sind häufig schon in der Kindheit als massiv gewalttätig auffällig. Aber auch daneben gibt es auffallende Häufigkeiten rechtsextremer Täter, was ihren Familienhintergund anbelangt. Es lässt sich feststellen, dass rechtsextreme Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Familie im Durchschnitt weniger liebevoll behandelt wurden, mehr Zurückweisung erfuhren und dass die Eltern wenig oder kein Interesse an ihren Kindern zeigten.
(Wer mehr Informationen zum Thema Rechtsextremismus und Jugendliche haben möchte, kann sich gerne meinen kurzen Infoaufsatz dazu herunterladen: jugendl-und-rechtsex)
Nachhaltiger Tourismus! So schauts aus… 25. August 2008
Hier ein Aufruf an alle Interessierten! Am kommenden Freitag, den 29.08.2008 besichtigen der Grüne Spitzenkandidat Sepp Daxenberger und ich zwei Einrichtungen des Ökomodell Achental:
Beginn: 10:00 Uhr, Treffpunkt : Biomassehof Achental GmbH & Co. KG, Eichelreuth 20, 83224 Grassau
danach Besichtigung des Sporthotels Achental in Grassau; beides sollte maximal eine dreiviertel Stunde dauern.
Ausklang der Veranstaltung um etwa 12:00 Uhr bei einem Mittagessen im Traditionsgasthof „D´ Feldwies“ in Übersee.
Mit dabei sein wird auch der Geschäftsführer des Ökomodells, Herr Wolfgang Wimmer.
Abenteuer rund um Winklmoos: Ferienprogramm der Siegsdorfer Grünen 5. August 2008
Am 5. August trotzten Kinder und Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Siegsdorf dem grauen Wetter und machten sich Richtung Winklmoos auf. Auf dem Programm stand der Besuch der Muckklause, eine aufregende Bachwanderung und schließlich ein gemütlicher Hüttennachmittag. Ich selbst war als Helferin dabei und hab den Tag ziemlich genossen – hat Spaß gemacht!
Zunächst startete die Gruppe mit Kennenlernspielen, die die Gedächtnisse auf eine knifflige Probe stellten. Schon bald aber kannte jeder die gegenseitigen Namen, ohne lange überlegen zu müssen. Dies wurde sogleich mit Brezen und Semmeln an der Muckklause gefeiert, bis auch der Regen nachließ und die 19-köpfige Gruppe sich auf eine abenteuerliche Bachwanderung begab. Die mitunter nassen Füße gelangten gegenüber fossilen Steinfunden und kleinen Tierchen, die durch Lupengläser betrachtet wurden, absolut in den Hintergrund.
Auf dem Weg zur Hütte, auf der der Tag gemütlich ausklingen sollte, waren die Kinder gefordert, die heimische Flora zu erforschen. Fragen, wie zum Beispiel „Wie sehen die Blätter einer Eberesche aus?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen Fichte und Tanne?“ wurden auf eigene Faust und mit Beratung der „Großen“ geklärt.
Auf der Hütte schließlich wurden die kleinen Bäuche mit Spaghetti und Kuchen gefüllt, bis der letzte Hunger gestillt war. Zum Dank für das brave Aufessen zeigte sich dann sogar noch die Sonne von ihrer freundlichen Seite, so dass die Kinder die abschließende Schnitzeljagd auf dem Rückweg zum Parkplatz in der warmen Sommerluft bewältigen konnten.
Weitere Bilder folgen…
Frauen und Rechtsextremismus 4. August 2008
Welche Rolle spielen Frauen in nationalsozialistischen Verbänden heute wirklich? Wo stehen sie in der Gesellschaft?
„Brigitte“ hat diese Frage untersucht und sieht rechtsextreme Frauen als „Gefahr in unserer Mitte“. Der Artikel dazu ist sehr lesenswert, außerdem besteht die Möglichkeit, sich im Diskussionsforum zum Thema zu äußern. Vor allem die Tatsache, dass viele Frauen mit nationalsozialistischem Gedankengut Funktionen in Schulen, Jugendclubs u.ä. übernehmen, sollte kritisch beäugt werden.
http://www.brigitte.de/frau/gesellschaft/rechtsextremismus/index.html














