Die CSU muss sich endlich vom Traum des Prestigeobjekts verabschieden…
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/transrapid36.html
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/deutschland/artikel/873/165402/
Die GegnerInnen des Projektes bezweifelten zuvor vor allem die Wirtschaftlichkeit und die Zweckmäßigkeit des Transrapid. In einer Stellungnahme zur Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2002 werden verschiedene Aspekte dargestellt, die ausführlich erläutern, dass trotz der hohen Kosten fast kein Nutzen durch die Magnetbahn in München erzielt wird. Die Machbarkeitsstudie hatte viele Faktoren nicht berücksichtigt.
Daneben wurde kritisiert, dass in unmittelbar angrenzenden Wohngebieten mit unzumutbaren Belastungen durch den Körperschall fahrender Transrapid-Züge zu rechnen ist. Außerdem sind verschiedene technische Schwierigkeiten und Risiken noch nicht untersucht worden.
Die verbesserte Eisenbahn-Anbindung (zum Beispiel durch eine „Express S-Bahn“) an den Flughafen scheint demgegenüber eine realistische und risikoarme Alternative darzustellen. Die finanzielle Belastung des Landeshaushaltes bei der „Express S-Bahn“-Variante ist sogar ohne den GVFG-Zuschuss geringer als bei der Realisierung des Münchner Transrapids. Auch für die öffentlichen Haushalte hätte die Transrapid-Variante eine deutlich stärke finanzielle Belastung (Mehrbelastung der öffentlichen Haushalte von ca. Eur 500 Mio.) bedeutet.
