Sabine Ponath

„Ich ließ mir meine Bildung nie durch die Schule beeinträchtigen.“ Mark Twain

Friede, Freude, Eierkuchen – Frohe Ostern! 23. März 2008

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Alle Jahre wieder gibt es inzwischen die „Ostermärsche“. Neben Krieg und Frieden, insbesondere in Bezug auf die Situation in Tibet oder den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ sind auch Themen wie die Gefahr durch Atomwaffen und -lager, Rüstung und Waffenhandel oder auch der Kampf für Menschen- und BürgerInnenrechte im Fokus der DemonstrantInnen. An Ostern soll darauf hingewiesen werden, dass Gewaltspiralen durchbrochen werden müssen und Gewalt und Repression stets zu Gegengewalt führen. Nicht eigene militärische Aufrüstung sondern ein ziviles Europa in fairer Kooperation mit den Ländern des Südens und der islamisch-arabischen Welt wäre die adäquate Antwort auf die militärische globale Machtpolitik, ist beispielsweise auf der Seite des Netzwerks Friedenskooperative zu lesen. Auch deshalb wenden sich Friedensgruppen gegen den Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee.
Ich persönlich genieße heute diesen Tag mit meiner Familie zusammen. Für alle, die wie ich ein ausgiebiges Osterfrühstück gemacht haben, gilt am Tag, an dem die Eier Hochkonjunktur haben: Kein Ei mit der 3! Auf dem Ei drauf, verrät die abgedruckte Zahl, wo das Osterei herkommt – im besten Fall ist eine 0 zu lesen: Dann lebt die Produzentin in Freilandhaltung und bekommt Futter aus biologischem Anbau. 3 bedeutet Käfighaltung – die Eier kommen von Hühnern, die ihr Leben lang auf einer Fläche, die etwa 88% eines DIN A4 Blattes beträgt, ohne natürliches Sonnenlicht verbringen. Grauslige Lebensbedingungen also… Die paar Cent mehr sind es definitiv wert.
Jetzt wünsche ich aber allen noch einen schönen Tag und auf dass der Osterhase fleißig ist!
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