Sabine Ponath

„Ich ließ mir meine Bildung nie durch die Schule beeinträchtigen.“ Mark Twain

Künast zu Gast am Chiemsee 27. August 2008

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Grüne Fraktionsvorsitzende zu Gast im Chiemgau

„Gesunde und gentechnikfreie Nahrung – was können wir selbst dafür tun?“ – Dieses Thema besprach letzte Woche Ex-Verbraucherschutzministerin Renate Künast mit Sabine Ponath und Anna Stephl, den beiden Kandidatinnen von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN für die Landtags- und Bezirkstagswahlen am 28 September. Die Rosenheimer Grünen hatten zusammen mit der Landtagsabgeordneten Barbara Rütting einen Chiemsee-Dampfer gechartert und fuhren mit Renate Künast und vielen Gästen auf die Herreninsel, um dort die Ausstellung „60 Jahre Verfassungskonvent“ zu besuchen. Nach der Besichtigung traf man sich auf dem Schiff zu einem leckeren und vegetarischen Bio- Büffet. Frau Künast gab eine Fülle von Informationen preis, u.a. warum die Agro-Gentechnik abzulehnen sei: „das Saatgut ist patentiert und nicht vermehrungsfähig. Gegen Schädlinge kann nur ein einziges Mittel eingesetzt werden, und das kommt vom selben Hersteller“. Der Bauer begibt sich somit in eine zwingende Abhängigkeit vom Saatgutkonzern. Weiters wurde zu dem nach Ansicht vieler Bürger völlig überdimensionierten 6 plus 2-spurigen Ausbauplan der Autobahn von Rosenheim bis zur Staatsgrenze bei Freilassing diskutiert. Und im Verlauf des Abends gab es dann auch noch zahlreiche Wortmeldungen zur Bildungspolitik, zum Klimaschutz und zum Tierschutz.

von links n. r.: Barbara Rütting, Sabine Ponath, Renate Künast und Anna Stephl

 

Abenteuer rund um Winklmoos: Ferienprogramm der Siegsdorfer Grünen 5. August 2008

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Am 5. August trotzten Kinder und Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Siegsdorf dem grauen Wetter und machten sich Richtung Winklmoos auf. Auf dem Programm stand der Besuch der Muckklause, eine aufregende Bachwanderung und schließlich ein gemütlicher Hüttennachmittag. Ich selbst war als Helferin dabei und hab den Tag ziemlich genossen – hat Spaß gemacht!
Zunächst startete die Gruppe mit Kennenlernspielen, die die Gedächtnisse auf eine knifflige Probe stellten. Schon bald aber kannte jeder die gegenseitigen Namen, ohne lange überlegen zu müssen. Dies wurde sogleich mit Brezen und Semmeln an der Muckklause gefeiert, bis auch der Regen nachließ und die 19-köpfige Gruppe sich auf eine abenteuerliche Bachwanderung begab. Die mitunter nassen Füße gelangten gegenüber fossilen Steinfunden und kleinen Tierchen, die durch Lupengläser betrachtet wurden, absolut in den Hintergrund.
Auf dem Weg zur Hütte, auf der der Tag gemütlich ausklingen sollte, waren die Kinder gefordert, die heimische Flora zu erforschen. Fragen, wie zum Beispiel „Wie sehen die Blätter einer Eberesche aus?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen Fichte und Tanne?“ wurden auf eigene Faust und mit Beratung der „Großen“ geklärt.
Auf der Hütte schließlich wurden die kleinen Bäuche mit Spaghetti und Kuchen gefüllt, bis der letzte Hunger gestillt war. Zum Dank für das brave Aufessen zeigte sich dann sogar noch die Sonne von ihrer freundlichen Seite, so dass die Kinder die abschließende Schnitzeljagd auf dem Rückweg zum Parkplatz in der warmen Sommerluft bewältigen konnten.

Weitere Bilder folgen…

 

Friede, Freude, Eierkuchen – Frohe Ostern! 23. März 2008

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Alle Jahre wieder gibt es inzwischen die „Ostermärsche“. Neben Krieg und Frieden, insbesondere in Bezug auf die Situation in Tibet oder den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ sind auch Themen wie die Gefahr durch Atomwaffen und -lager, Rüstung und Waffenhandel oder auch der Kampf für Menschen- und BürgerInnenrechte im Fokus der DemonstrantInnen. An Ostern soll darauf hingewiesen werden, dass Gewaltspiralen durchbrochen werden müssen und Gewalt und Repression stets zu Gegengewalt führen. Nicht eigene militärische Aufrüstung sondern ein ziviles Europa in fairer Kooperation mit den Ländern des Südens und der islamisch-arabischen Welt wäre die adäquate Antwort auf die militärische globale Machtpolitik, ist beispielsweise auf der Seite des Netzwerks Friedenskooperative zu lesen. Auch deshalb wenden sich Friedensgruppen gegen den Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee.
Ich persönlich genieße heute diesen Tag mit meiner Familie zusammen. Für alle, die wie ich ein ausgiebiges Osterfrühstück gemacht haben, gilt am Tag, an dem die Eier Hochkonjunktur haben: Kein Ei mit der 3! Auf dem Ei drauf, verrät die abgedruckte Zahl, wo das Osterei herkommt – im besten Fall ist eine 0 zu lesen: Dann lebt die Produzentin in Freilandhaltung und bekommt Futter aus biologischem Anbau. 3 bedeutet Käfighaltung – die Eier kommen von Hühnern, die ihr Leben lang auf einer Fläche, die etwa 88% eines DIN A4 Blattes beträgt, ohne natürliches Sonnenlicht verbringen. Grauslige Lebensbedingungen also… Die paar Cent mehr sind es definitiv wert.
Jetzt wünsche ich aber allen noch einen schönen Tag und auf dass der Osterhase fleißig ist!
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