Sabine Ponath

„Ich ließ mir meine Bildung nie durch die Schule beeinträchtigen.“ Mark Twain

Abenteuer rund um Winklmoos: Ferienprogramm der Siegsdorfer Grünen 5. August 2008

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Am 5. August trotzten Kinder und Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Siegsdorf dem grauen Wetter und machten sich Richtung Winklmoos auf. Auf dem Programm stand der Besuch der Muckklause, eine aufregende Bachwanderung und schließlich ein gemütlicher Hüttennachmittag. Ich selbst war als Helferin dabei und hab den Tag ziemlich genossen – hat Spaß gemacht!
Zunächst startete die Gruppe mit Kennenlernspielen, die die Gedächtnisse auf eine knifflige Probe stellten. Schon bald aber kannte jeder die gegenseitigen Namen, ohne lange überlegen zu müssen. Dies wurde sogleich mit Brezen und Semmeln an der Muckklause gefeiert, bis auch der Regen nachließ und die 19-köpfige Gruppe sich auf eine abenteuerliche Bachwanderung begab. Die mitunter nassen Füße gelangten gegenüber fossilen Steinfunden und kleinen Tierchen, die durch Lupengläser betrachtet wurden, absolut in den Hintergrund.
Auf dem Weg zur Hütte, auf der der Tag gemütlich ausklingen sollte, waren die Kinder gefordert, die heimische Flora zu erforschen. Fragen, wie zum Beispiel „Wie sehen die Blätter einer Eberesche aus?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen Fichte und Tanne?“ wurden auf eigene Faust und mit Beratung der „Großen“ geklärt.
Auf der Hütte schließlich wurden die kleinen Bäuche mit Spaghetti und Kuchen gefüllt, bis der letzte Hunger gestillt war. Zum Dank für das brave Aufessen zeigte sich dann sogar noch die Sonne von ihrer freundlichen Seite, so dass die Kinder die abschließende Schnitzeljagd auf dem Rückweg zum Parkplatz in der warmen Sommerluft bewältigen konnten.

Weitere Bilder folgen…

 

Heute ist Weltwassertag! 22. März 2008

Gespeichert unter: Einträge — sabineponath @ 9:33
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Beim Thema Wasser wird zunächst immer an Knappheit gedacht und im nächsten Atemzug damit bestimmt auch an betroffene Entwicklungsländer. Ein sehr guter Artikel von Kathrin Henneberger, der sich damit befasst, ist auf folgender Seite zu lesen: http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/show/419484.htm

Was weniger bekannt ist: Auch in unseren Gefilden ist die Wasserqualität zusehends bedenklicher. Grund dafür sind Hormone und Medikamente, die über unsere Ausscheidungen ins Grundwasser gelangen und in den Klärwerken nicht oder nicht vollständig herausgefiltert werden können. Beispiel: Eine Reihe von Substanzen, die im Trink und Rohwasser vorkommen können, haben Wirkungen, die denen weiblicher Geschlechtshormone (Östrogene) entsprechen. In vielen Flüssen werden deswegen zunehmend weibliche Fische geboren (In der Berliner Havel leben bereits ca. 70 Prozent weibliche Fische).

Östrogene, cholesterinhemmende Mittel, Antibiotika und Asbest werden von den Untersuchungsmethoden nach der deutschen Trinkwasserverordnung nicht erfaßt, und natürlich gibt es auch keine entsprechenden Filter. Der Umbau der Filtersysteme scheint auch noch in weiter Ferne zu liegen, solange PolitikerInnen am Hebel sitzen, die diese wichtige Sache schlicht als zu teuer und deshalb nicht machbar befinden. Bis sich dieser Stand verändert, sind private Filter scheinbar die einzige Lösungsmöglichkeit.

Mehr zum Thema ist im Artikel Wasser ist Leben von Barbara Simonsohn zu lesen.